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| Bildquelle: Mäde! by Kasia |
Sticksoftware - was es gibt und brauche ich diese überhaupt?
Hier sollte man sich im Vorfeld überlegen was man mit der Software machen möchte.
Möchte man nur die Muster
konvertieren, das heißt von Format A zu Format B umwandeln, damit
man es sticken kann, bieten die Hersteller oftmals schon freie
Software zum Download an wie z.B. Bernina das ART Link oder Pfaff und
Husqvarna die entsprechende Kommunikations – Software, diese
Software kann dann auch zum Senden an die Maschine oder USB Stick
verwendet werden.
Möchte man auch Farben verändern und
evtl. mehrere Stickmuster bereits am PC passend zu seiner Rahmengröße
kombinieren, bietet sich die Embird Basic Version an.
Möchte man jedoch auch mit Schriften
arbeiten, sollte man sich schon für eine Software Version vom
Maschinen Hersteller entscheiden. Da die Hersteller Versionen, wie
z.B. das PE Design plus von Brother, das 6D Embroidery von
Pfaff/Husqvarna, der Digitizer Junior von Janome oder aber auch der
Editor Plus von Bernina hier schon digitalisierte Stickschriften
mitbringen und diese Schriften gestickt immer ein gutes Ergebnis
abliefern. Diese Einstiegsprogramme haben dann aber auch schon
umfangreichere Möglichkeiten zum Verändern der Muster auch mit
dabei. Oftmals ist auch schon eine Autodigitalisier-Funktion im
Programm integriert, mit dieser kann man schon mal ein Muster
automatisch erstellen lassen, jedoch muß hier zwingend eine sehr
gute Bildvorlage verwendet werden. Nur ein Bild einscannen und
umwandeln in eine Stickdatei liefert hier nur ein dürftiges Ergebnis
ab und bei diesen Programmen ist eine Nachbearbeitung eines
Stickmusters nicht möglich.
Wenn man nun auch selbst Stickmuster
digitalisieren möchte, dann benötigt man auch eine Software mit
vollem Funktionsumfang und auch hier überzeugen die Programme der
Hersteller, da mit diesen Programmen, das automatische,
halbautomatische und manuelle Digitalisieren möglich ist und jeder
einzelne Stich und Füllfläche nachgearbeitet werden kann.
Diese Programme bieten eine Fülle von
Funktionen und Assistenten, wie z.B. Applikationsassistenten,
Monogramm Assistent, die einem das erstellen solcher Dateien ungemein
erleichtern. Weiter sind meist hier um die 100 digitalisierte
Schriften und auch eine Konvertierung von True Type Schriften möglich
und auch die Anordnung von Buchstaben ob in Bogen oder anderen Formen
kann jederzeit nachbearbeitet werden. Es werden viele Stickmuster
aber auch Knopflöcher zur Verfügung gestellt.
Gleich vorweg – die aktuelle
Stickmaschinen - Generation benötigt grundsätzlich KEINE Software, um
dennoch gigantisch viele Möglichkeiten zu bieten. Online finden sich
eine Fülle von Anbietern, die (natürlich in Multi-Formaten) tolle
Stickdateien anbieten um auch ausgefallene persönliche Wünsche zu
erfüllen.
Wer aber aus privaten oder gewerblichen
Zwecken ganz genau definierte spezielle Stickmotive, beispielsweise
Firmen - Logos, Enbleme von Vereinen oder private, persönliche
Spezialwünsche umsetzen möchte, der benötigt auch eine
entsprechende leistungsfähige Software. Jeder Hersteller rundet seine Top-Software mit kleinen, oft
wirklich praktischen Helferlein ab, sodass man im direkten Vergleich
der guten Softwareprodukte keine eindeutige Klassifizierung
definieren kann. Ganz sicher ist jedoch die Tatsache, dass die
Premium-Software jeder Marke auch Premium-gemäße Funktionalität
bietet.
Wichtig ist in erster Linie, sich
Gedanken darüber zu machen, wozu man die Software überhaupt
einsetzen möchte.
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| Bildquelle:Nähpark |
Hier zusammengefasst ein kleiner
Überblick:
-
Die Einsteigersoftware
Stellvertretend für diese Art von
Sticksoftware nennen wir hier mal das Brother PE-Design Plus oder die
Janome-Software Digitzer Junior. Bei diesen Softwareprodukten findet
sich neben zusätzlichen Stickmotiven, Stickalphabeten und
Rahmenfunktionen insbesondere eine kleine automatische
Stickmusterdigitalisierung. Damit kann man einfach gestickte, klare
Grafikdateien, beispielsweise aus Cliparts, vollautomatisch in eine
Stickdatei „übersetzen“ lassen. Allerdings bestehen für den
Anwender keinerlei Möglichkeiten, das Ergebnis der Digitalisierung
in gewünschte Form zu beeinflussen oder gar nachzubearbeiten.
Dennoch stellen auch die Einsteigerprodukte im Softwarebereich eine
empfehlenswerte Möglichkeit dar, die Funktionalität der
Stickmaschine zu erweitern und in die Möglichkeiten der
Softwarearbeit hineinzuschnuppern.
- Softwarepakete mit Top-Leistungsspektrum
Ganz egal ob man die 6D-Software von
Pfaff und Husqvarna-Viking, die Digitizer Pro-Versionen von Janome,
den Bernina Designer oder die Brother PE-next oder PE-10-Versionen
nimmt – hier erhält der User unwahrscheinlich vielfältige
Werkzeuge an die Hand, um qualitativ gute oder sehr gute Stickmotive
selbst zu erstellen. Natürlich bedingen die komplexen Möglichkeiten
auch eine entsprechend motivierte und engagierte Einarbeitung – von
selbst kann auch die beste Software nichts bewerkstelligen. Hier ist
vor überzogenen Erwartungen zu warnen. Wer allerdings bereit ist,
sind in die Funktionen der Software zu vertiefen und vielleicht auch
die eine oder andere Softwareschulung zu besuchen, der wird mit
tollen Möglichkeiten zur Stickmusterdigitalisierung belohnt.
So das war der erste Teil vom wunderbaren Maschinen-Spezialisten-Team!
Wir danken Euch recht ♥-lich für diese Informationsflut, von der wir schon einiges mitnehmen konnten ♥♥♥
Wir danken Euch recht ♥-lich für diese Informationsflut, von der wir schon einiges mitnehmen konnten ♥♥♥
Bis zum nächsten Post am 10.März wünschen wir Euch alles Gute - getreu nach unserem neuen Motto...
Liest Du noch oder Stickst Du schon ☺
Alles Liebe




Danke für diesen Artikel!
AntwortenLöschenMich interessiert eine Software zum erstellen von Stickdateien. Dazu gibt es tatsächlich Schulungen? Wie findet man die? :)
Viele Grüße,
Katja
Ein teurer Spaß, aber es geht auch gut ohne :) Lg, Franzi Mo.
AntwortenLöschenMan kann zwar sehr wohl ohne "SPAß" leben. Aber wer will das schon? Ein liebenswertes Hobby ist für mich LEBENSQUALITÄT. Andere Rauchen - ich Sticke .... so einfach ist das!
AntwortenLöschenIm übrigen ein sehr guter Artikel bezüglich "Sticksoftware - brauche ich das überhaupt?".
LG Ellen